Schwerin, 02.12.2022. Mehr als 12 Jahre, davon fünf Jahre als Geschäftsführer, hat Clemens Russell im Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg- Vorpommern e. V. Impulse gesetzt und sich sowohl für die Interessen und Rechte von Menschen mit einer geistigen Behinderung eingesetzt als auch die Verbandsentwicklung vorangebracht. Am 31.12.2022 läuft sein Vertrag aus.
Heute, am Freitag, den 02.12.2022, wurde Clemens Russell feierlich im inklusiven Bistro Vielfalter verabschiedet. Der Vorstand und weitere Vertreter und Mitglieder des Landesverbandes der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e. V. sowie zahlreiche Selbstvertreter haben ihm für sein Engagement für die Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e. V. gedankt. Die inklusive Theatergruppe „Stellvertreter“ der Lebenshilfe Schwerin zeigte im Rahmenprogramm wie gut Inklusion in unseren Lebensalltag passt.
Den Staffelstab hat Marten Brockmann übernommen. Lesen Sie hier
die komplette Nachricht.
Am Freitag, dem 27. Januar, jährte sich der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz 1945 und wir begehen in Deutschland den Nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus sowie weltweit den Internationale Holocaust-Gedenktag.
In diesem Jahr rief der Landesverband Sozialpsychiatrie M-V unter dem Motto ERINNERN-BETRAUERN-WACHRÜTTELN zu einer landesweiten Schweigeminute um 10.00 Uhr für alle Opfer des Nationalsozialismus sowie zu regionalen Gedenkaktionen auf.
Die Aktionen sollen möglichst per Foto dokumentiert auf digitaler Plattform auf der homepage www.sozialpsychiatrie-mv.de zusammengeführt veröffentlicht werden.
Der Landesverband der Lebenshilfe MV beteiligte sich an der Veranstaltung.
Eine weitere Selbstvertreterin konnte der Landesverband für den Vorstand gewinnen. Julia Tackmann ist gebürtige Schwerinerin. Bereits seit 1999 arbeitet sie bei den Dreescher Werkstätten. Julia Tackmann ist Mitglied im Werkstattrat. Gemeinsam mit Capito setzt sie sich für mehr Inklusion in Museen ein.
Grund für die Suche nach einer Verstärkung des Vorstandes war das Ausscheiden Marten Brockmanns.
Teilhabe statt Ausgrenzung, dafür steht die Lebenshilfe.
Am Freitag, den 4.11.2022 war die Lebenshilfe MV im Landtag zu Gast. Eingeladen hatte die Enquete-Kommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“. Diese befragte bei der ersten öffentlichen Anhörung des Sondergremiums mehrere Sachverständige zum Thema „Gesellschaftliche Beteiligung junger Menschen“.
Lesen Sie hier die komplette Stellungnahme.
Berlin, 20. Oktober 2022: Medienmitteilung der Fachverbände für Menschen mit Behinderung zur Anhörung zum Triage-Gesetzentwurf:
Anlässlich der gestrigen öffentlichen Anhörung im Bundestag zum sogenannten Triage-Gesetzentwurf erklären die Fachverbände für Menschen mit Behinderung: Eine Zulassung von Behandlungsabbrüchen, um andere Patienten mit
einem Beatmungsgerät zu behandeln (Ex-Post-Triage), lehnen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung entschieden ab. Lesen Sie die komplette Meldung hier.
Du möchtest dich klar und deutlich ausdrücken können?
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Charlotte Schön, Rhetoriktrainerin, schulte einige Teilnehmer des Lebenshilferats. Aktiv zuhören, was sende ich aus und was kommt beim Empfänger an? Wie kann ich das merken und verbessern? Was macht gute Kommunikation aus?
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Lange ersehnt von vielen in den besonderen Wohneinrichtungen und im ambulant betreuten Wohnen der Wismarer Werkstätten war er: Der 2. Impftermin am 19. Februar. Inzwischen ist auch die Wartezeit nach der Impfung vorbei und die Menschen arbeiten wieder in den Werkstätten bzw. Tagesgruppen. Bei allen hatte die Impfung keine oder nur leichte Nebenwirkungen. Positionslicht 13 2021
Medienmitteilung zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2021
Berlin. Menschen mit Down-Syndrom haben Angst und fühlen sich durch vorgeburtliche Bluttests diskriminiert. Ob ein ungeborenes Baby Trisomie 21 hat, kann heute zu einem frühen Zeitpunkt in der Schwangerschaft festgestellt werden. Dazu wird das Blut der Mutter getestet und bei einem positiven Test über eine weitere Untersuchung die Diagnose gestellt. Lautet das Ergebnis Down-Syndrom, wird das Kind in den meisten Fällen abgetrieben, manchmal schon vor der Diagnose. Dabei ist ein solcher Bluttest nicht zuverlässig, vor allem bei jüngeren Frauen gibt es einen hohen Anteil an falschen Resultaten. Daher muss vor der Untersuchung eine Beratung stehen, damit klar ist, was der Test kann und was nicht. Außerdem darf es nicht zu einer Reihenuntersuchung kommen und der Bluttest zum Standardverfahren in der Schwangerschaft werden. Das fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe zum bevorstehenden Welt-Down-Syndrom am 21. März.
Mit einem Offenen Brief hatten sich Verbände und Einzelpersonen im Februar an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gewandt und auf die Mängel bei der Beschlussfassung hingewiesen – da er die hohe Zahl falsch positiver Resultate nicht berücksichtigt. Anfang März hatte die Lebenshilfe als Teil des Bündnisses „Runder Tisch NIPT als Kassenleistung“ die Abgeordneten des Deutschen Bundestages angeschrieben und sie aufgefordert, den vorgeburtlichen Bluttest auf Down-Syndrom und andere Trisomien erneut zu beraten. Im Verfahren beim G-BA sind Widersprüche und die in der Bundestagsdebatte vom 11. April 2019 zum Ausdruck gebrachten Überzeugungen der Parlamentarier nicht berücksichtigt. Der G-BA entscheidet auf Grundlage der wissenschaftlichen Bewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen über die Kassenfinanzierung des Bluttests. Die bisherigen Ergebnisse lassen jedoch befürchten, dass der Test zur Regel in der Schwangerschaft wird – was weder medizinisch sinnvoll noch gesellschaftlich gewollt ist. Reihenuntersuchungen hatten die Abgeordneten in ihrer Orientierungsdebatte von 2019 ausdrücklich abgelehnt.
„Ich bin 43 Jahre alt und habe das Down-Syndrom. Ich komme gut zurecht, bin als Schauspieler anerkannt. Aber diese Bluttests machen mir wirklich Angst. Wird es uns dann irgendwann nicht mehr geben? Deshalb fordere ich, dass der Bundestag dazu noch einmal berät“, sagt der Berliner Sebastian Urbanski, der sich ehrenamtlich im Bundesvorstand der Lebenshilfe engagiert.
Offenen Brief an den G-BA
und die gemeinsame Erklärung des Bündnisses „Runder Tisch NIPT als Kassenleistung“
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Weitere Informationen zum vorgeburtlichen Bluttest finden Sie hier:
https://www.lebenshilfe.de/mitmachen/aktiv-werden/1221-trisomie-bluttest/
Es kann immer mal Streit und Ärger geben. Viele Probleme können Sie selber lösen. Aber nicht alle.
Denn manche Sachen können Angst machen. Gerade dann ist es wichtig, etwas zu sagen.
Ein anderes Wort dafür ist: sich beschweren.
Tel. 08000 118 018
L E B E N S H I L F E - R A T - D I G I T A L trifft sich regelmäßig.
Für die Teilnahme oder für weitere Informationen sprechen Sie uns direkt an: wschwlbnshlf-mvd
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Lebenshilfe-Kalender, gestaltet von Künstlern und Künstlerinnen aus den Einrichtungen.
Einen ersten Einblick in die Bilderauswahl gibt es auf unserer Facebook-Seite.
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